Hauptseite: Hilfecenter
Eine Turniersperre verbietet es einem Spieler, an offiziellen oder offiziell unterstützten Turnieren teilzunehmen. Inwieweit ein Spieler bei der Turnierorganisation mithelfen oder sich anderweitig bei diesen Turnieren einbringen kann, wird dadurch ebenfalls eingeschränkt.
Turniersperren werden sehr selten alleine ausgehändigt, aber in der Regel unterliegen alle Spieler, die im Rahmen eines Standardgesuchs zur Aufhebung einer Einschränkung des Accounts zurückkehren, einer Sperre von mindestens einem Jahr.
Durch die hohen Anforderungen bei Turnierspielen werden Turniersperren sehr ernst genommen und im Vergleich zu Accounteinschränkungen werden Turniersperren mit weniger Nachsicht behandelt.
Jede schwerwiegende Missachtung der Community-Regeln, die während eines offiziell unterstützten Turniers stattfindet, führt wahrscheinlich zu einer Turniersperre, auch wenn sie nur zu einer minder schwerwiegenden Strafe außerhalb der kompetitiven Spielumgebung geführt hätte.
Solches Verhalten beinhaltet als Beispiel aus der Praxis das Zeichnen von Hasssymbolen/Beleidigungen (z. B. Hakenkreuze) durch die Verwendung des Cursor-Rauchs in gestreamten Matches.
Alle Nutzer, die nach einer Einschränkung im Rahmen der üblichen Gesuchsbedingungen zum Spiel zurückkehren, unterliegen auch der temporären Turniersperre mit einer Mindestdauer von 1 Jahr. Das Account-Support-Team behält sich das Recht vor, Turniersperren in eigenem Ermessen zu verlängern.
Jegliche Verwendung von Drittanbieter-Tools zum Schummeln oder andere Methoden, um einen unfairen Vorteil gegenüber anderen Teilnehmern in einem offiziell unterstützten Turnier zu erhalten, wird zu einer unbefristeten Turniersperre führen. In einigen Situationen können nach dem Ermessen des Support-Teams auch vor allem besonders schwere Fälle von Missbrauch eine solche Strafe auslösen.
Das beinhaltet Situationen wie:
Du darfst weiter in Turnieren von der Community spielen, die keine offizielle Unterstützung anfordern oder eine Überprüfung benötigen, was im Ermessen der Veranstalter dieser Events liegt.
Du darfst möglicherweise nach Ermessen des Turnierleiters noch bei offiziell unterstützten Turnieren beim Streaming, der Kommentierung oder dem Grafikdesign unterstützen. Wenn du bei anderen Aufgaben helfen möchtest, MUSS der Turnierleiter eine Ausnahme im ursprünglichen Unterstützungsantrag beantragen. Abhängig von der Schwere und dem Grund des Verstoßes sowie deinem früheren Verhalten erlaubt das Account-Support-Team dies möglicherweise.
Informationen über den Status deiner Turniersperre können Turnierveranstaltern auf Anfrage bereitgestellt werden, unabhängig davon, ob sie von der offiziellen Unterstützung profitieren oder nicht.
| Grund der Turniersperre | Zeitraum | Bemerkungen |
|---|---|---|
| Verletzung der Community-Regeln innerhalb eines Turniers | 1 Monat oder mehr | Kann nach dem Ermessen des Account-Support-Teams möglicherweise auch länger sein |
| Missachtung des Personals oder Zeitverschwendung | 1 Monat oder mehr | |
| Multi-Accounting oder Betrug eines anderen Spielers während eines Turniers ermöglichen | 6 Monate oder mehr | |
| Fehlverhalten eines Spielers während eines offiziell unterstützten Turniers | 1 bis 2 Jahre | |
| Zurückkehren im Rahmen des üblichen Gesuchsverfahrens | 1 bis 2 Jahre | Kann nach Ermessen des Account-Support-Teams länger sein |
| Multi-Accounting oder Teilen des Accounts während eines offiziell unterstützten Turniers | Unbefristet | Wird auch zu einer Einschränkung führen |
| Benutzung von Drittanbieter-Tools oder andere Methoden zum Schummeln während eines offiziell unterstützten Turniers | Unbefristet | Wird auch zu einer Einschränkung führen |
| Verwendung privater/vertraulicher Informationen zum Turnier, um einen unfairen Vorteil zu erlangen | Unbefristet | Kann auch zu einer Einschränkung führen |
| Schwerwiegender Missbrauch gegenüber oder Belästigung von Turnierveranstaltern/-teilnehmern | Unbefristet | Kann auch zu einer Einschränkung führen |
Veranstalter werden auf Probe gesetzt, wenn sie die offiziellen Unterstützungsregeln in einer Weise verletzen, die nach dem Ende des Turniers nicht durch Kommunikation mit dem Veranstalter korrigiert werden kann. Wenn ein Nutzer auf Probe gesetzt wird, wird das nächste Turnier, das von diesem Nutzer organisiert wird und sich auf offizielle Unterstützung bewirbt, während und nach seinem Ablauf gründlich durch das Turnierkomitee kontrolliert. Kleine Fehler, die sonst durch Kontaktaufnahme mit dem Veranstalter gelöst würden, führen stattdessen zu einer Verlängerung der Probezeit. Erhebliche Verletzungen der offiziellen Unterstützungsregeln während der Probezeit führen nach dem Ermessen des Turnierkomitees zu einem Veranstaltungsverbot oder schwerwiegenderen Strafen.
Die Probezeit eines Veranstalters kann aufgehoben werden, indem dieser ein Turnier mit keiner einzigen Verletzung der offiziellen Unterstützungsregeln organisiert. Dies beinhaltet auch kleine Probleme, die zur Behebung eine E-Mail an den Veranstalter benötigen. Beispiele derartiger Fehler sind:
Veranstalter, deren Turniere ständig kleine Fehler haben, die vom Turnierkomitee durch E-Mailkontakt berichtigt werden müssen, bleiben auf unbestimmte Zeit auf Probe. Gegen Veranstalter, die sich gar nicht bemühen, ihre Turniere zu verbessern, können nach dem Ermessen des Komitees härtere Strafen verhängt werden. Die Probezeit eines Veranstalters läuft nicht automatisch ab.
Wenn ein Nutzer eine schwerwiegendere Sanktion (wie ein Veranstaltungsverbot) bekommt, endet die Probezeit des Nutzers, sobald die Sanktion aufgehoben wird.
Ein Veranstaltungsverbot verhindert es einem Nutzer, ein Hauptorganisator oder Administrator in einem offiziell unterstützten Turnier zu sein. Betroffene Nutzer dürfen aber möglicherweise in offiziell unterstützten Turnieren aushelfen, wenn diese Aushilfe keinen Bezug auf Organisation hat.
Bei schweren Verstößen gegen die offiziellen Unterstützungsregeln behält sich das Turnierkomitee das Recht vor, direkt Veranstaltungsverbote zu verhängen, anstatt einen Veranstalter auf Probe zu setzen, insbesondere dann, wenn die Wettbewerbsintegrität des Turniers gefährdet wurde.
Eine Aushilfssperre verhindert es einem Nutzer, in offiziellen oder offiziell unterstützen Turnieren mitzuhelfen. Ausgenommen hiervon sind Streaming, Kommentierung und Grafikdesign.
Gegen Turniersanktionen, die nicht in Kombination mit den üblichen Gesuchsbedingungen verhängt worden sind, können Beschwerden innerhalb von 72 Stunden eingereicht werden. Nach Ablauf dieser Frist dürfen, mit der Ausnahme von unbefristeten Turniersperren, keine Beschwerden oder Gesuche gegen Turniersanktionen eingereicht werden.
Gegen unbefristete Turniersperren dürfen Aufhebungsgesuche eingereicht werden, nachdem mindestens zwei Jahre (24 Monate) vergangen sind, seit sie erstmals in Kraft getreten sind. Von Benutzern, die eine unbefristete Turniersperre anfechten, wird erwartet, dass sie eine positive Beteiligung an der osu!-Community nachweisen, sei es in Turnieren oder anderweitig, und dass sie während dieser Zeit ein tadelloses Verhalten an den Tag legen. Im Falle einer Ablehnung des Gesuchs muss ein Nutzer mindestens ein Jahr (12 Monate) seit dem letzten Gesuch warten, bevor die Sperre erneut angefochten werden kann.
Obwohl es wie oben beschrieben möglich ist, unbefristete Turniersperren anzufechten, sollte betont werden, dass für eine ernsthafte Aussicht auf Erfolg erhebliche Anstrengungen in der Community außerhalb des Gesuchschreibens erwartet werden. Eine Liste aller Nutzer, die erfolgreich eine unbefristete Turniersperre angefochten haben, ist in diesem Forum-Thread verfügbar.
In seltenen Situationen kann das Account-Support-Team einzelne Fälle nach ihrem Ermessen bewerten und entsprechende Strafen entfernen oder erneut anwenden, um sicherzustellen, dass sie mit ähnlichen Fällen in der Vergangenheit übereinstimmen.
Unbefristete Turniersperren und Turniersperren, die nicht in Kombination mit den üblichen Gesuchsbedingungen verhängt worden sind, sind für die gesamte Dauer der Sperre sowie für 28 Tage danach auf dem Profil des betroffenen Nutzers sichtbar. Andere Turniersanktionen (d. h. Probezeiten, Veranstaltungsverbote und Aushilfssperren) sind nicht für die Öffentlichkeit in der Form sichtbar.